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Doping: Koubek drei Monate gesperrt

Der österreichische Tennis-Profi Stefan Koubek ist wegen Dopings vom Internationalen Tennis-Verband (ITF) drei Monate gesperrt worden. Mit dieser Mitteilung ging der Kärtner selbst an die Öffentlichkeit.

dpa WIEN. Der österreichische Tennis-Profi Stefan Koubek ist wegen Dopings vom Internationalen Tennis-Verband (ITF) drei Monate gesperrt worden. Mit dieser Mitteilung ging der Kärtner selbst an die Öffentlichkeit.

Der 27-Jährige, der das Jahr als Nummer 60 im Champions Race beendete, will Berufung gegen das Urteil einlegen, weil er sich unschuldig fühlt. Koubek war im Mai bei den French Open positiv auf die verbotene Substanz (Triamcinolon-Acetonid) getestet worden.

Der Tennis-Profi führt den Doping-Befund auf eine Behandlung durch seinen Arzt zurück. Dieser habe ihm nach einer Handgelenkverletzung im Mai eine Spritze gegeben und ihm die Unbedenklichkeit des Medikaments versichert. Koubek warf dem Mediziner Fahrlässigkeit vor.

Bei dem Grand-Slam-Turnier in Paris war Koubek in der dritten Runde gegen den Argentinier David Nalbandian ausgeschieden. Sein bestes Resultat in diesem Jahr war der Einzug ins Halbfinale des Turniers in Basel. Durch die Doping-Sperre fällt Koubek sowohl für die Australian Open als auch für die erste Daviscup-Runde aus.

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