Doping
Verbotene Substanzen

Die Gruppe der verbotenen Wirkstoffe unterteilt sich in Stimulanzien, Narkotika, Anabolika, Diuretika sowie Peptid- und Glykoproteinhormone.

Beispiele für Stimulanzien sind Amphetamine, Ephedrin und Koffein. Die chemischen Strukturen von Amphetamin oder Ephedrin sind ähnlich den körpereigenen Hormonen Adrenalin und Noradrenalin. Stimulanzien wirken auf das zentrale Nervensystem und steigern die motorische Aktivität.

Narkotika bestehen aus Morphin oder Morphium-Derivaten. Im Sport finden sie wegen ihrer beruhigenden Wirkung Anwendung.

Zu den bekanntesten Anabolika zählen Testosteron-Präparate. Durch die Einnahme des Sexualhormons bildet sich mehr Muskelmasse im Körper bei gleichzeitiger Abnahme von Fett. Auf Grund dieser Wirkungen werden anabole Steroide im Lauf, Weitsprung und Gewichtheben genutzt. Auch in Ausdauersportarten werden sie eingesetzt.

Diuretika sind die einzigen Dopingsubstanzen, die keine Leistungssteigerung hervorrufen. Anwendung finden sie aufgrund ihrer Wasser abführenden Wirkung in Sportarten, bei denen der Sportler unbedingt sein Gewicht halten muss. Diuretika werden häufig auch zur Verschleierung von Dopingsubstanzen eingesetzt, die der Körper über den Urin ausspült.

Peptid- und Glykoproteinhormone sind alle körpereigenen Eiweiße. Dazu gehören HGH und Erythropoetin (Epo). Bei der Einnahme von Epo etwa steigt die Anzahl der roten Blutkörperchen im Blut stark an. Dies hat zur Folge, dass mehr Sauerstoff im Blut transportiert werden kann. Dadurch steigt die Ausdauer des Athleten.

Verbotene Methoden

Dazu gehört Eigen-und Fremdblutdoping, bei dem Blut entnommen, mit Sauerstoff angereichert und dem Athleten kurz vor einem Wettkampf wieder zugeführt wird. Auch Gendoping wird hierzu gerechnet. Bei dieser Methode handelt es sich um den Versuch, Gene, die etwa für die Produktion von roten Blutkörperchen oder Muskelmasse zuständig sind, beliebig zu manipulieren.

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