Dopingverdacht schlägt hohe Wellen
Tour-Aus für Casagranda und Hvastija

Nicht genug, dass zahlreiche Stürze das Fahrerfeld der diesjährigen Tour schon frühzeitig ausdünnen. Jetzt wurden weitere Fälle der Einnahme unerlaubter leistungssteigernder Mittel bekannt. Für die beiden Fahrer der Teams Saeco und Alessio ist die Tour damit beendet.

LIMOGES. Die Radprofis Stefano Casagranda (Italien, Saeco) und Martin Hvastija (Slovenien, Alessio) dürfen sich seit Montag von der Frankreich-Rundfahrt verabschieden. Gegen beide wird in Italien wegen des Verdachts von Dopingvergehen ermittelt. Die Tour-Leitung war von der Staatsanwaltschaft Padua über den Vorgang informiert worden.

Um welche genauen Anschuldigungen es sich handelt, blieb vorerst unklar. "Wir haben ihren italienischen Rennställen mitgeteilt, dass die Fahrer nicht länger willkommen sind", sagte Tour-Direktor Jean-Marie Leblanc auf einer Pressekonferenz am Ruhetag in Limoges.

Wegen ähnlicher Vorwürfe waren bereits Saeco-Profi Danilo Di Luca (Italien) sowie die beiden Cofidis-Fahrer David Millar (Großbritannien) und Cedric Vasseur nicht zum Start zugelassen worden. Die Untersuchungen zielen möglicherweise weniger auf eigene Dopingvergehen als auf den Handel mit unerlaubten Mitteln ab.

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