Doppellisting in Frankfurt und New York
Biotechnologieunternehmen Ingenium plant Börsengang

Reuters FRANKFURT. Das Biotechnologieunternehmen Ingenium will bis Ende kommenden Jahres an die Börse gehen. Geplant sei eine Notierung am Frankfurter Neuen Markt und an der US-Technologiebörse Nasdaq, sagte Vorstandschef Michael Nehls in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag. Derzeit befinde sich das Unternehmen in Kooperationsverhandlungen mit der amerikanischen Celera Genomics, die im vergangenen Monat das menschliche Genom entziffert hatte. Einzelheiten zu den Gesprächen wollte Nehls nicht nennen.

Wie der Vorstandschef weiter sagte, haben sich amerikanische und europäische Investoren an dem Start-Up beteiligt. Eine derzeit stattfindende Privatplatzierung sei bereits mehr als zweimal überzeichnet und werde dem Unternehmen etwa 50 Mill. Euro an neuem Kapital verschaffen. "In zehn Tagen werden wir wahrscheinlich die größte Privatplatzierung einer deutschen Biotechnologiefirma abschließen. Wenn wir gewollt hätten, hätten wir 110 Mill. Euro erlösen können", sagte Nehls.

Mit dem frischen Kapital will Ingenium den Angaben zufolge sein Kerngeschäftsfeld, die Aufdeckung der Funktionen der verschiedenen Gene, vorantreiben.

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