Dortmund fordert höhere Ablösesumme
Koller mit Marseille einig

Jan Koller ist sich mit Olympique Marseille Presseberichten zufolge über einen Wechsel einig. Doch sind die Verhandlungen zwischen Borussia Dortmund und dem französischen Erstligisten über eine Ablösesumme ins Stocken geraten. So bleibt Koller in Wartestellung.

HB DORTMUND. Obwohl sich die Franzosen, gerade erst die Dienste des Ex-Bayern Bixente Lizarazu sicherten, dürften sie spätestens seit dem Wechsel ihres Angreifers Didier Drogba zu Chelsea London (36 Millionen Euro) über das nötige Kleingeld verfügen. Für den Wechsel des tschechischen Nationalspielers wollen sie jedoch weiterhin maximal lediglich sechs Millionen Euro bieten - Borussia Dortmund ist diese Summe zu niedrig.

Koller indes würde die Gelb-schwarzen gerne verlassen. "Ich habe mich bereits mit meiner Frau über Marseille unterhalten. Eine tolle Stadt", äußerte er sich gegenüber der "Bild"-Zeitung. Mit Marseille habe er sich laut Pressemitteilungen schon auf ein Jahresgehalt von rund drei Millionen Euro geeinigt. Die Einigung der beiden Klubs auf eine Ablösesumme erweist sich jedoch als schwierig.

Der BVB bestätigte am Mittwoch, dass die Franzosen in der vergangenen Woche sechs Millionen Euro für den tschechischen Mittelstürmer geboten hatten. "Dieses Angebot haben wir abgelehnt, weil es nicht dem Wert von Jan Koller für den BVB noch dem internationalen Wert des Spielers entspricht", sagte Dortmunds Sportmanager Michael Zorc. Seitdem habe es zwischen dem Bundesligisten und Marseille "keinerlei Kontakt" mehr gegeben.

Grund für die hohe Ablöseforderung ist sicherlich auch die Tatsache, dass zahlreiche weitere Superstars den BVB verlassen. Nachdem schon vergangene Saison Marcio Amoroso dem Verein den Rücken kehrte, ist auch die Vertragsverlängerung von Leonardo Dede unwahrscheinlich. Der Kontrakt mit dem Brasilianer endet nach dieser Saison, doch die Westfalen wollen den 26 Jahre alten Mittelfeldspieler, der seit 1998 für Dortmund aktiv ist, nach eigenen Angaben halten. Allerdings sei der finanziell angeschlagene Verein nicht bereit, auf die Forderungen Dedes einzugehen. "Es wird weiter versucht, mit ihm zu einer Einigung zu kommen", sagte Zorc.

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