Dortmund im Euro-Glück
"Hammerlose" in Champions-League möglich

Finanziell sind Millionen-Einnahmen garantiert, aber sportlich drohen "Hammerlose": Mit großer Spannung blicken Borussia Dortmund, Bayer Leverkusen und Bayern München der Auslosung der Vorrunden-Gruppen in der Champions-League an diesem Donnerstag (16.00 Uhr/live Eurosport) in Monaco entgegen.

HB MÜNCHEN/MONTE CARLO. "Das wird eine Champions-League-Saison der Superlative", prophezeite Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge mit Blick auf das Teilnehmerfeld. Der 46-Jährige wird im Fürstentum als Präsident die erste Vollversammlung des neuen 102 Mitglieder zählenden Club-Forums leiten.

Schon die erste Gruppenphase könnte für das Bundesliga-Trio zu einem Zitterspiel werden, sogar für die als Gruppenkopf in Topf 1 gesetzten Bayern. Der deutsche Meister Borussia Dortmund und Vorjahresfinalist Bayer Leverkusen kommen in Topf 2. Das stand schon vor dem Abschluss der 3. Qualifikationsrunde am Mittwochabend fest.

Die Bayern könnten damit zum Beispiel als Gruppenkopf in eine Vorrunden-Staffel mit dem FC Liverpool und dem AC Mailand gelost werden. Dortmund könnte neben Milan sogar Real Madrid als weiteren Gegner erhalten. Als zwei der insgesamt drei Kontrahenten von Bayer Leverkusen wären etwa Juventus Turin und PSV Eindhoven denkbar. Die Einteilung in die insgesamt vier Lostöpfe richtet sich nach dem Club-Koeffizienten. Erster Spieltag ist der 17./18. September.

Ungeachtet möglicher finanzieller Einschnitte nach Auslaufen der TV-Verträge im kommenden Jahr und der beschlossenen Format-Änderung ohne Zwischenrunde, werden die deutschen Vereine zumindest finanziell auch in dieser Saison zu den Gewinnern zählen. Im letzten Spieljahr mussten die rund 100 Millionen Euro aus den Prämien-Töpfen der Europäischen Fußball-Union (UEFA) noch durch vier deutsche Starter geteilt werden, dieses Mal sind es nur drei.

Borussia Dortmund hat als deutscher Meister schon vor dem ersten Spiel knapp 14 Millionen Euro verdient, Vize-Meister Leverkusen immerhin 11,25 Millionen. Der Bundesliga-Krösus Bayern München muss sich als Bundesliga-Dritter zunächst einmal mit 7,5 Millionen Euro begnügen.

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