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Doubleclick: schwaches Werbegeschäft

Wieder einmal machen Meldungen über ein kränkelndes Anzeigengeschäft im Internet die Runde. Davon sind insbesondere Unternehmen betroffen, die mit der Vermittlung von Online-Werbeflächen Geld verdienen. Branchenprimus ist dabei DoubleClick.

Vor allem im zweiten Halbjahr 2000 machte sich bemerkbar, dass zahlreiche Dot.com-Unternehmen weniger in Werbung investieren. Dies konnte allerdings größtenteils dadurch ausgeglichen werden, dass traditionelle Firmen verstärkt im Internet ihre Produkte und Dienstleistungen bewerben. Außerdem haben viele neue Kunden aus dem Ausland Reklame geschaltet. In den letzen Monaten aber, schreiben Analysten von Goldman Sachs, habe sich das "Umsatzwachstum von internationalen Unternehmen dramatisch verlangsamt". Aus diesem Grund reduzieren die Experten ihre Umsatzerwartungen für DoubleClick für das gesamte Jahr 2001. Auch die Gewinnprognosen werden zurechtgestutzt - von 555 Millionen Dollar auf 530 Millionen Dollar. Nach wie vor werden aber die guten Aussichten für die Aktie im langfristigen Bereich betont. DoubleClick ist bei Goldman Sachs ein "Market Outperformer".

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