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Dow die 11.000-Punkte-Marke fast geschafft

Kurz vor Börsenschluss bekam die Wall Street Dampf. Der Dow Jones stieg kräftig an und bewegte sich auf die 11.000 Punkte-Marke. Mit einem Gewinn von 100 Zählern schloss er auf 10.983 Punkten. Der Nasdaq gewann zehn Punkte dazu und beendete den Donnerstag auf 2.607 Punkten.

An der Wall Street tönen zuversichtliche Stimmen. Börsianer glauben, dass im zweiten Halbjahr des laufenden Jahres die Sauregurkenzeit vorbei ist. Analysten prognostizieren, dass Unternehmensgewinne in diesem Quartal um durchschnittlich 0,4 Prozent sinken werden. Das wäre der erste Gewinnrückgang seit 1998. Doch dann soll es wieder aufwärts gehen. Denn die Gewinne im zweiten Quartal des Jahres sollen um 0,5 Prozent ansteigen und im dritten Quartal bereits um sieben Prozent.



Als großer Gewinner ging SBC Communications ins Ziel. Die Telefongesellschaft profitierte von Quartalszahlen der Branchen-Kollegen Verizon und Sprint. Zwar nicht übertreffen, jedoch erfüllen konnte Verizon die Prognosen. Das Telekomunternehmen hat im vergangenen Quartal einen Gewinn von 77 Cent erwirtschaftet. Im abgelaufenen Quartal hat das Unternehmen rund 240.000 neue Kunden gewonnen. Sprint konnte sogar die Konsensschätzungen der Analysten mit einem Gewinn von 41 Cents pro Aktie um zwei Cents übertreffen.



Gut lief es an der Börse auch für die Hersteller von Konsumartikeln. Procter & Gamble stand an zweiter Stelle auf der Dow Gewinnerliste. Positive Zahlen von Colgate beflügelten den Sektor. Der größte Hersteller von Zahnpasta hat den Gewinn im vierten Quartal um zehn Prozent gesteigert. Zudem wurden die Konsensschätzungen leicht übertroffen. Verlieren mussten im Dow Boeing, Wal-Mart und United Technologies.



Microsoft

, Oracle und Cisco zogen die Nasdaq nach oben. Als Gegengewicht wirkte Network Appliance. Der Netzwerkhersteller wurde von der Credit Suisse First Boston von "kaufen" auf "halten" abgestuft. Das Analystenhaus macht vor allem die abkühlende Konjunktur und den wachsenden Konkurrenzdruck für diesen Schritt verantwortlich. Konkurrenten wie EMC oder Sun Microsystems konnten dem Unternehmen in der vergangenen Zeit Marktanteile streitig machen.



Alcoas

Aktie war am Donnerstag beliebt. Der Aluminiumhersteller will in den nächsten drei Jahren Kosten von einer Milliarde Dollar einsparen. Dazu versucht Alcoa die Produktivität zu steigern. Die Credit Suisse empfiehlt zum Kauf.



Pharmaaktien konnten positiven Nachrichten profitieren. Watson Pharmaceuticals erhält die Zulassung, ein Schmerzmittel als generisches Medikament auf den Markt zu bringen. Die Aktie von ImClone schoss mit 40 Prozent in die Höhe. Ein Krebsmittel des Biotechnologieunternehmens erhält von der US-Gesundheitsbehörde ein beschleunigtes Zulassungsverfahren. Das Präparat hat gute Chancen, schon Ende des Jahres auf den Markt zu kommen.

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