Dow Jones deutlich schwächer
Kriegsangst beherrscht volatile Wall Street

Nach schweren Kurseinbrüchen an der New Yorker Börse in den vergangenen Tagen hat sich die Wall Street auch am Freitag nicht erholt.

Reuters NEW YORK. Die Angst vor einem längeren Krieg der USA hat nach Händlerangaben das Geschäft an der Wall Street am Freitag bestimmt und zu deutlichen Kurseinbußen geführt. Die Investoren sorgten sich auch um die Folgen der Anschläge auf die US-Wirtschaft und die Gewinne der Unternehmen, sagten Börsianer. Allerdings hätten sich die Blue Chips infolge einer positive Prognose von General Electric (GE) von den Tiefstständen etwas erholt.

Der Dow-Jones-Index 30 führender Industriewerte notierte um 20.15 Uhr (MESZ) um 1,87 % tiefer bei 8219,21 Zählern. Der breiter gefasste S&P-500-Index lag 1,96 % im Minus auf 965,24 Zählern, während der technologielastige Nasdaq-Composite-Index um 3,56 % auf 1418,50 Zähler nachgab. Im Verlauf war der Dow-Jones-Index bis auf 8062 Punkte gesunken. Das Tagestief des Nasdaq-Indexes hatte bei 1387 Punkten gelegen.

"Wir haben keine historische Parallele. Wir kämpfen mit eiem Geist", sagte Richard Cripps, Marktstratege bei Legg Mason Wood Walker. "Der Markt ist überverkauft, aber es gibt immer einen unfassbaren Faktor bei Aktien und eine Irrationalität, die sie widerspiegeln. Man muss es austoben lassen."

Unter den arg gebeutelten Standardwerten standen die Aktien von General Electric in der Gunst der Anleger und verbesserten sich um 2,6 % auf 31,16 $. Der Konzern hatte zuvor mitgeteilt, er halte an seiner Prognose trotz der Belastungen fest, die er durch seine Versicherungstöchter nach den Anschlägen in dien USA zu verkraften habe.

Den Technologiesektor setzten Kursverluste des weltweit führenden Chipherstellers Intel Corp. von 4,6 % auf 19,72 $ unter Druck. Auch Microsoft gerieten unter Druck und mussten Abschläge von 3,27 % auf 49,1 $ hinnehmen.

"Jeden Tag gibt es weitere Entlassungen und Streichungen", sagte Larry Wachtel, Marktanalyst bei Prudential Securities. "Die Wirtschaft ist wirklich zum Stillstand gekommen".

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