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Dow Jones Index wieder im Plus

Nach starken Anfangsverlusten notiert der Dow Jones Index wieder in der Gewinnzone, währen der Nasdaq Composite weiter verliert. Der Index der 30 Standartwerte profitiert von Kursgewinnen bei SBC Communications, Eastman Kodak, Johnson & Johnson sowie Mc Donald?s. An der Technologiebörse freuen sich vor allem Microsoft, Amgen und Immunex über Gewinne.

Der Wall Street steht ein Elefanten-Venture bevor. Das Pharmaunternehmen Pfizer hat angekündigt, ein Joint Venture mit dem weltgrößten Computerhersteller IBM, und dem weltgrößten Softwarehersteller Microsoft, einzugehen. Die angehenden Partner planen, Software an Arztpraxen zu verkaufen. Diese sollen damit sowohl Kosten als auch Zeit einsparen. Details über die Zusammenarbeit sind noch nicht bekannt. Die Aktien der drei Unternehmen konnten im Handelsverlauf zulegen.

Der Technologiesektor ist einmal mehr unter Druck. Das Technologieunternehmen JNI hat die Prognosen für das laufende Quartal gesenkt. Aufgrund rückläufiger Umsatzzahlen werde der Gewinn unter den bisherigen Prognosen liegen. Vor allem die Nachfrageschwäche im Servicebereich wirke sich negativ auf die Geschäftsbilanz aus. JNI verliert bis zum Mittag über 13 Prozent. Auch die Konkurrenz kann dem Abwärtssog nicht entkommen. Juniper Networks und Network Appliance verlieren ebenfalls knapp zehn Prozent. Tech Data kann dagegen über acht Prozent zulegen, nachdem das Unternehmen die Anleger heute mit überraschend guten Ergebnissen für das vergangene Quartal erfreute. Für das laufende Quartal geht Tech Data jedoch von einer rückläufigen Gewinn- und Umsatzentwicklung aus.

Auf der Verliererseite befindet sich Coca-Cola, nachdem Coca-Coca Enterprises, das Abfüllunternehmen des Getränkeherstellers, den Markt vor Handelsbeginn mit einer Gewinnwarnung schockte. Statt eines Verlustes von acht Cents je Aktie wird das Unternehmen ein Minus von 21 Cents je Aktie ausweisen. Die Aktie von Coca Enterprises-Cola stürzt im Handelsverlauf über 15 Prozent in die Tiefe, während sich PepsiCo leicht über dem Vortagesschlusskurs hält.

Zu Handelsbeginn wurden neue Wirtschaftsdaten veröffentlicht. Die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung sind gegenüber der Vorwoche um 20.000 auf 362.000 gesunken. Damit liegt die Zahl der Anträge deutlich unter den Erwartungen von 375.000. Das Bruttoinlandsprodukt fiel im vierten Quartal des vergangenen Jahres von 1,1 Prozent auf 1,0 Prozent. Dadurch wird deutlich, dass sich die Wirtschaft Ende vergangenen Jahres stärker abgekühlt hat, als prognostiziert wurde.

Der Dollar notiert gegenüber dem Euro weiter stärker, nachdem die Europäische Zentralbank heute bekannt gab, die Leitzinsen im Euroland bei 4,75 Prozent unverändert zu lassen.

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