Dow-Jones legt zu - Nasdaq im Minus
Die Wall Street geht uneinheitlich aus dem Handel

Die New Yorker Aktienmärkte haben zum Wochenbeginn uneinheitlich geschlossen. Während der Dow-Jones-Index seine Kursgewinne vom Freitag weiter ausbaute, schloss die Technologiebörse Nasdaq schwächer. Analysten zufolge hatten im späten Handel insbesondere Befürchtungen der Anleger über anhaltend schwache Unternehmensmeldungen des Technologiesektors die Nasdaq belastet. Demgegenüber führten Marktbeobachter die im Tagesverlauf mit über zwei Prozent deutlich ausgefallene Kurserholung des Dow-Jones-Index auf das für Investitionen relativ günstige Kursniveau zurück, nachdem das Börsenbarometer in den vergangenen zwei Wochen Kursabschläge verzeichnet hatte.

rtr NEW YORK.

Der Dow-Jones-Index 30 führender Industriewerte schloss 1,92 % oder 182,75 Punkte fester auf 9687,53 Zählern. Der breiter gefasste S&P-500-Index legte 1,13 % oder 12,89 Zähler auf 1152,72 Punkte zu, während der technologielastige Nasdaq-Composite-Index 0,53 % oder 10,19 Punkte tiefer auf 1918,49 Zählern schloss.

Insbesondere Kursgewinne der weltweit größten Baumarkt-Kette Home Depot unterstützten den Dow Jones. Home Depot gewannen 4,23 % auf 41,35 Dollar. Zuvor hatte die Investmentbank Salomon Smith Barney die Anlagebewertung für Home Depot auf Grund freundlicher Gewinnaussichten des Unternehmens erhöht. Zur Erholung des Dow trugen auch Gewinne des Einzelhandelsunternehmens Wal Mart Stores bei, dessen Aktien über vier Prozent auf 49,60 Dollar kletterten.

Zu den Tagesgewinnern gehörten die Titel des Pharmaunternehmens Alza, die sich um 28,95 % auf 38,75 Dollar verteuerten. Zuvor hatte das "Wall Street Journal" berichtet, der Pharmakonzern Johnson & Johnson wolle Alza für zwölf Mrd. übernehmen. Mit den Verhandlungen vertraute Kreise bestätigten die Übernahmegespräche. Die Aktien von Johnson & Johnson ermäßigten sich um 3,21 % auf 85,38 Dollar.

Cisco macht Anlegern weiter Kummer

Kursabschläge des Netzwerkherstellers Cisco , die 4,35 % auf 17-7/8 Dollar nachgaben, hätten die Nasdaq belastet, sagten Händler. Zuvor hatte die Investmentbank UBS Warburg die Gewinnaussichten für Cisco zurückgestuft. Die Bank begründete dies mit einer schwächeren Nachfrage nach Cisco-Produkten. Ebenfalls deutliche Kursverluste verzeichneten die Aktien des Computerherstellers Sun , die 5,53 % auf 17,24 Dollar verloren. Auch die Aktien des Chip-Produzenten PMC-Sierra Inc. gerieten unter Druck und brachen um rund fünf Prozent auf 32,26 Dollar ein. Zuvor hatte das Unternehmen eine Gewinnwarnung ausgegeben und die Streichung von Arbeitsplätzen angekündigt.

Zu den Tagesverlierern zählten die Titel des Chip-Herstellers LSI Logic Corp., die sich um 12,81 % auf 18,04 Dollar verbilligten. Das Unternehmen hatte C Microsystems Inc. -Cube für 878 Mill. Dollar übernommen, um seinen Multimedia-Geschäftsbereich weiter zu verstärken. Demgegenüber stiegen die Aktien von C-Cube in der Gunst der Anleger und gewannen über 56 % auf 13-3/4 Dollar. C-Cube ist ein Hersteller von Chips für den Audio- und Videobereich.

An der New York Stock Exchange wechselten insgesamt rund 1,11 Mrd. Aktien den Besitzer, dabei überwogen 1989 Gewinner 1081 Verlierer, während 199 unverändert blieben. Bei Umsätzen von rund 1,68 Mrd. Aktien schlossen an der Nasdaq 2003 Titel im Plus, 1634 im Minus und 625 unverändert. Am US-Rentenmarkt notierten die richtungweisenden 30-jährigen Bonds um 26/32 tiefer und erbrachten eine Rendite von rund 5,37 %.

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