DRAM-Chips
Infineon: Preisanstieg keine Folge erhöhter Nachfrage

Der aktuelle Preisanstieg für DRAM-Chips resultiert laut Infineon-Chef Ulrich Schumacher eher aus der Preispolitik eines koreanischen Chipherstellers als aus einer gesteigerten Nachfrage.

dpa-afx LONDON. Das sagte der Vorstandsvorsitzende des im Dax gelisteten Halbleiterherstellers der "Financial Times" (Montagausgabe).

Schumacher bewertete die Notverkäufe von Hynix Semiconductor in Höhe von 7 Mrd. $ im vergangenen Monat als Anzeichen dafür, dass Chiphersteller ihre Chips nicht länger unter dem Produktionspreis verkaufen könnten. Ein koreanischer Chiphersteller habe wahrscheinlich die Preise zuvor künstlich niedrig gehalten. Nach den Notverkäufen von Hynix seien die Preise dann gestiegen, was nicht normal sei. Die Preise hätten erwartungsgemäß eher fallen statt steigen sollen.

Infineon und andere Chiphersteller wollen sich Schumacher zufolge gegen weitere Notverkäufe bei Hynix wehren. Es sei lächerlich, dass Geld, das der Internationale Währungsfond an Süd-Korea leihe, dazu verwendet werde, Arbeitsplätze in den Ländern zu vernichten, aus denen das Geld komme. Man müsse Maßnahmen dagegen ergreifen, dass Hynix in vier oder fünf Monaten ähnliche Notverkäufe durchführe.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%