Drastischer Abbau der Belegschaft
Kahlschlag bei Cable & Wireless

Cable & Wireless hat seinen Mitarbeitern in einem internen Schreiben angekündigt, dass 65 Prozent der Stellen in Europa abgebaut werden sollen.

vwd LONDON. In dem Schreiben, das Dow Jones Newswires vorliegt, teilte Ottmar Schipper, Vice President für das Deutschland- und Österreich-Geschäft, mit, in Deutschland würden 50 Prozent der Belegschaft ihren Arbeitsplatz behalten. Dies sei mehr als in Europa, wo nach der Restrukturierung durchschnittlich nur 35 Prozent der Stellen Bestand haben würden.

In dem Schreiben wurde weiter angedeutet, dass einige Geschäftsbereiche nicht geschlossen sondern verkauft werden sollen. "Wir erwarten, dass eine Anzahl von Mitarbeitern einen Job in den Geschäftsteilen findet, die an einen neuen Besitzer übergehen", heißt es in dem Brief. Ein Sprecher des britischen Telekomkonzerns sagte, die Pläne zur Reduzierung der Stellen in Europa seien noch nicht abgeschlossen. Die Beratungen dauerten an.

Cable & Wireless beschäftigt etwa 1200 Mitarbeiter in Kontinentaleuropa. In dem Schreiben wird angedeutet, dass von diesen Angestellten 800 ihren Arbeitsplatz verlieren könnten. Der Telekomkonzern hatte am 13. November angekündigt, nur noch multinationale Kunden zu bedienen und sich aus dem reinen Inlandsgeschäft zurückziehen zu wollen. Damals hatte der CEO Graham Wallace den Abbau von 3500 Stellen angekündigt, die meisten davon in den USA. Es wird vermutet, dass mit der Stellenreduzierung in Deutschland nicht vor Januar 2003 begonnen werde. Mit einem Abschluss des Arbeitsplatzabbaus sei nicht vor Oktober 2003 zu rechnen.

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