Dreh ist nie zu Stande gekommen
Sean Connery reicht Millionenklage ein

Connery reichte seine Klage gegen Mandalay und Studioboss Peter Guber am Mittwoch beim Superior Court in Los Angeles ein.

HB/dpa LOS ANGELES. In dem geplanten Thriller "End Game" sollte der ehemalige James-Bond-Darsteller einen CIA-Agenten spielen. Laut Klageschrift hat sich das Studio nicht an mündliche Absprachen über die Verfilmung des Spionagethrillers gehalten und den Schauspieler absichtlich falsch informiert.

Mandalay soll Connery 17 Mill. $ für seine Rolle in dem Film versprochen haben. Ende 2001 habe man sich über das Drehbuch geeinigt und einen Drehbeginn für das Jahr 2002 angepeilt, erklärte der Schauspieler. Doch der Dreh sei nie zu Stande gekommen, nachdem das Studio plötzlich den Kontakt abbrach.

Connery zufolge fehlte Mandalay das Geld für die Finanzierung des Thrillers. Dennoch habe ihn das Studio zwei Jahre lang in dem Glauben gelassen, dass der Film gedreht werde. Connery will neben dem Verdienstausfall für "verpasste Chancen" entschädigt werden. Er habe jahrelang Zeit, Geld und Energie in das Projekt gesteckt und andere Rollen abgeschlagen. Der verklagte Mandalay-Chef Peter Guber wurde als Produzent der Filme "Flashdance", "Rain Man" und "Batman" bekannt.

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