Drei Behälter aus Grafenrheinfeld
Kaum Proteste bei neuem Atommülltransport

Zwei Atommüllbehälter sind am Mittwochmorgen im unterfränkischen Gochsheim von der Straße auf die Schiene umgeladen worden. Gegen Mittag solle der mit den abgebrannten Brennelementen aus dem unterfränkischen Kernkraftwerk Grafenrheinfeld beladene Zug den Bahnhof verlassen, teilte ein Sprecher des Bundesgrenzschutz (BGS) mit.

HB/dpa GOCHSHEIM/BRUNSBÜTTEL. Kurz nach Mitternacht war im schleswig-holsteinischen Brunsbüttel ein Zug mit drei Atommüllbehältern aus den Kernkraftwerken Brunsbüttel und Brokdorf gestartet.

Die Behälter sind Teil eines Transportes mit insgesamt sieben Atommüllbehältern. Die Behälter aus Schleswig-Holstein sollen mit jenen aus Grafenrheinfeld und aus dem Atomkraftwerk Philippsburg zusammengekoppelt werden. Die abgebrannten Brennelemente sollen in La Hague (Normandie) und Sellafield (Nordengland) wieder aufgearbeitet werden. In Gochsheim protestierte eine Hand voll Atomkraftgegner.

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