Drei Kandidaten kommen in Frage
Vivendi-Chef Messier baut für sein Ableben vor

Der Chef des französischen Medienkonzerns Vivendi Universal, Jean-Marie Messier, hat selbst für den schlimmsten Fall vorgesorgt: Sollte ihm ein Unglück widerfahren, bestimmte der 45-Jährige bereits seinen Nachfolger, berichteten am Freitag meherere Zeitungen.

afp PARIS. "Wenn mir ein tragisches Unglück widerfährt und ich etwa von einem Bus überfahren würde, so möchte ich gerne dem Aufsichtsrat eine Empfehlung hinterlassen, wer nach mir die Zügel in die Hand nehmen soll. Es handelt sich nämlich um eine heikle Aufgabe", sagte Messier.

Den Namen des von ihm gewünschten Nachfolgers hielt Messier freilich geheim - auch gegenüber dem Auserwählten selbst. Der Name steht auf einem Zettel in einem versiegelten Umschlag und kann von Messier jederzeit geändert werden. In jedem Fall ist es ein Franzose. Das bedeutet nicht, dass der 45-Jährige bereits amtsmüde wäre: Mehrfach deutete er an, dass er das Unternehmen noch gut und gerne 15 bis 20 weitere Jahre führen könnte.

Im Spitzenmanagement von Vivendi kämen derzeit drei für die Nachfolge Messiers in Frage: der 41-jährige Denis Olivennes, der 44-jährige Philippe Germond und die 46-jährige Agnès Touraine. Im Dezember machte Vivendi durch die Milliarden-Übernahme der TV-Kabelgruppe USA Networks von sich reden.

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