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Drei neue BSE-Fälle in Spanien bestätigt

Nach zwei BSE-Fällen im November wurden nun 3 weitere Erkrankungen vom Landwirtschaftsministerium bestätigt.

Reuters MADRID. In Spanien sind drei neue BSE-Fälle aufgetreten. Das Landwirtschaftsministerium in Madrid erklärte am Freitag, mit zwei Fällen von Rinderwahnsinn auf einem Bauernhof in der Region Kastilien-Leon und bei einem Tier in der Nachbarregion Galizien gebe es nun fünf nachgewiesene Fälle der BSE-Erkrankung bei Rindern. Das System zum Aufspüren der Rinderseuche BSE habe funktioniert. Die ersten zwei BSE-Fälle waren im November in Galizien entdeckt worden. Die spanische Regierung hat zur Verbesserung der Kontrollen der Tierbestände umgerechnet über 600 Mill. DM bereitgestellt. In Italien hat unterdessen der Bauernverband Confagricoltura Verzögerungen bei den BSE-Tests von Kühen und Rindern beklagt.

Der Verband erklärte auf seiner Website, bis Ende Januar werde nur ein geringer Prozentsatz der Tiere auf eine Erkrankung hin untersucht werden können. Die Behörden müssten genauere Pläne aufstellen.

Nach dem Auftreten von BSE-Fällen in Frankreich, Spanien und Deutschland hatte die Europäische Kommission zum 1. Januar 2001 die Verfütterung und den Export von Tiermehl, das als Auslöser der Krankheit gilt, verboten. Alle älteren Rinder müssen auf BSE untersucht werden. Die Krise, die das Vertrauen der Verbraucher in Rindfleischprodukte erschüttert hat, sorgte dafür, dass auch die Preise in der Europäischen Union (EU) nachgaben.

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