Drei Raketentests auf der Halbinsel Kamtschatka
Russland testet Interkontinentalraketen

dpa MOSKAU. Russland hat am Freitag drei strategische Interkontinentalraketen getestet. Wie die Nachrichtenagentur Interfax meldete, schlugen zwei Raketen zu vorgegebenen Zeiten auf dem Testgelände Kura auf der fernöstlichen Halbinsel Kamtschatka mit "äußerster Präzision" ein. Die dritte erreichte ihr Ziel auf einem nicht genannten "südlichen Testgelände".

Eine der nicht näher klassifizierten Raketen war von einem Atom-U- Boot unter Wasser in der Barentssee abgefeuert worden. Eine mobil einsetzbare Rakete vom Typ Topol RS-12M (NATO-Bezeichnung: SS-25 Sickle) startete vom nordrussischen Weltraumbahnhof Plessezk im Gebiet Archangelsk. Die erste Rakete dieses Typs war im Februar 1983 getestet worden. Eine dritte Interkontinentalrakete wurde von Bord eines strategischen Fernbombers vom Typ Tupolew Tu-95 MS abgeschossen.

Die Raketentests waren Teil einer Stabsübung der russischen Streitkräfte. Im Rahmen des Manövers waren russische Kampfflugzeuge in dieser Woche in den Luftraum von Norwegen und Japan eingedrungen.

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