Drei Tote nach Zusammenstoß von Bus und Kleinlaster
Wieder schwerer Unfall in Autobahntunnel

Erneut ist es am Mittwoch in einem österreichischen Tunnel zu einem schweren Unfall gekommen. Bei dem Frontalzusammenstoß eines Kleinlasters mit einem Bus im Ambergtunnel kamen nach ersten Angaben der Polizei in Vorarlberg mindestens drei Menschen ums Leben, mehrere Menschen sollen verletzt worden sein.

ap/dpa BREGENZ. Wie im Gleinalmtunnel, in dem am Montag bei einem Unfall fünf Menschen ums Leben kamen, steht auch im Ambergtunnel nur eine Spur pro Richtung zur Verfügung.

Der Unfall ereignete sich im dichten Frühverkehr, wie die österreichische Nachrichtenagentur APA berichtete. Nach ersten Informationen wurden die beiden Fahrer und ein Passagier in dem Reisebus getötet, der dem Automobilclub ÖAMTC zufolge aus der Steiermark kam. Außerdem gab es mehrere Verletzte. Der genaue Unfallhergang war vorerst nicht bekannt.

Der Ambergtunnel wurde während der Bergungsarbeiten auf unbestimmte Zeit gesperrt. Die Umleitung des Verkehrs erfolgte über das Stadtgebiet von Feldkirch, wo es in der Folge zu Stauungen kam. Die unverletzten Bus-Passagiere wurden nach Frastanz gebracht und betreut.

Nach ersten Meldungen dürften sich nach dem Zusammenstoß im Ambergtunnel auch einige Auffahrunfälle ereignet haben. Dabei sei es aber zu keinem Brand gekommen, meldete der ÖAMTC. Zwei Personen seien in Unfallautos eingeklemmt worden. Der Ambergtunnel der A 14, der Rheintalautobahn, ist etwa 3,5 Kilometer lang. Eine zweite Tunnelröhre befindet sich im Bau.

Erst am Montag waren bei einem Feuerunfall im Gleinalm- Autobahntunnel in der Steiermark fünf Niederländer, unter ihnen drei Kinder, getötet worden. Der Minivan der Urlauberfamilie war nach dem Zusammenstoß mit einem von einem deutschen Staatsbürger gelenkten österreichischen Pkw in Brand geraten. Der Pkw-Fahrer war auf die Gegenfahrbahn geraten und hatte so das Unglück verursacht. Er und drei Kinder erlitten schwere Verletzungen.

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