Drei Tote, sechs Verletzte
Hubschrauber stürzt am Mount Everest ab

Bei einem Hubschrauberabsturz nahe dem Basislager für Bergsteigertouren auf den Mount Everest in Nepal sind am Mittwoch nach Informationen aus Armeekreisen zwei Nepalesen ums Leben gekommen.

Reuters KATHMANDU. Sechs der neun Insassen seien verletzt worden. Unter ihnen war nach Krankenhausangaben auch eine Deutsche. Die Zahl der Toten war zunächst mit drei angegeben, später jedoch korrigiert worden. Der Hubschrauber der privaten Fluggesellschaft Simrik Airlines sei mit fünf Passagieren und vier Besatzungsmitgliedern auf dem Weg in das Lager gewesen, hieß es. Die Absturzursache blieb zunächst unklar.

Nach Angaben der Flughafenbehörden sollten mehrere Bergsteiger im Basislager abgeholt werden, unter ihnen der Gipfelstürmer Lhakpa Gelu Sherpa. Er war in dieser Woche in zehn Stunden und 46 Minuten vom Basislager bis zum Gipfel geklettert und hatte damit einen neuen Rekord aufgestellt.

In dem Bergsteigercamp befanden sich zum Zeitpunkt des Absturzes etwa 1 000 Teilnehmer von mehr als 20 Expeditionen. Sie wollten anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Erstbesteigung des weltweit höchsten Berges am Donnerstag den 8 850 Meter hohen Gipfel des Mount Everest erklimmen. Das Lager befindet sich auf einer Höhe von 5 350 Metern.

Wegen des Jubiläums waren 450 der mehr als 1 200 Bergsteiger nach Nepal gekommen, die in den vergangenen 50 Jahren den Gipfel erreichten. Auch der Erstbesteiger, der Neuseeländer Edmund Hillary, nahm an den Feierlichkeiten teil. Sein damaliger Begleiter Tenzing Norgay starb 1986.

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