Drei UMTS-Mobilfunklizenzen in Belgien vergeben
Belgien versteigert UMTS-Lizenzen zum Mindestpreis

Belgien hat am Freitag bei der Versteigerung der Mobilfunklizenzen der dritten Generation (UMTS) nur den Mindestpreis erzielen können. Bereits nach einer Runde sei die Versteigerung beendet worden, teilte die belgische Telekom-Regulierungsbehörde BIPT mit. Dabei sei der Erlös von 450 Mill. Euro weit unter den Erwartungen geblieben.

Reuters BRÜSSEL. Die belgische Telekom-Regulierungsbehörde BIPT habe drei von vier Lizenzen für 20 Jahre an die französische Mobistar, eine Tochter der France-Telecom, die KPN KPN-Tochter Orange sowie Proximus, eine Tochtergesellschaft von Belgacom und Vodafone vergeben. Die ersten UMTS-Auktionen in Deutschland und Großbritannien vergangenes Jahr hatten dagegen hohe Erlöse gebracht.

Nach Angaben der BIPT haben Mobistar und Orange ihre Lizenzen für jeweils 150 Mill. Euro erworben. Proximus habe 150,2 Mill. Euro bezahlt. Proximus zahlte nach eigenen Angaben für eine weniger störanfällige Lizenz einen etwas höheren Preis. Das Mindestangebot lag bei 150 Mill. Euro. Der belgische Staat hatte mit 60 Mrd. belgischen Francs gerechnet. In Deutschland hatte die Versteigerung der sechs UMTS-Lizenzen dem Bund im August 100 Mrd. DM gebracht.

Schnellere Datenübertragung

Nach Angaben der Regulierungsbehörde sollen die Lizenznehmer die UMTS-Leistung ab dem 1. Januar 2001 anbieten. Was mit der vierten Lizenz geschehen solle, sei noch nicht entschieden, sagte der Chef der BIPT, Eriv van Heelsvelde.

Die UMTS-Technik soll eine schnellere Datenübertragung über Mobiltelefone und diese zu alltäglichen multimedialen Arbeitsmitteln machen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%