Drei Zivilisten bei Angriffen getötet
Neuer Zwischenfall in der Flugverbotszone des Irak

dpa AMMAN/WASHINGTON. Bei Angriffen amerikanischer und britischer Kampfflugzeuge in der südlichen Flugverbotszone des Iraks sind nach Angaben Bagdads drei Zivilisten getötet worden. Die Maschinen hätten zivile Einrichtungen in der Basra-Provinz beschossen, berichtete die amtliche irakische Nachrichtenagentur INA am Dienstag. Nach Angaben des zuständigen US-Zentralkommandos in Fort MacDill haben die Flugzeuge dagegen am Montag keine zivilen Stätten, sondern eine Flugabwehrstellung angegriffen. Sie seien vorher bedroht worden.

Bisher habe es 900 solcher Vorfälle gegeben, davon allein 275 in diesem Jahr. Irakische Flugzeuge seien in dieser Zeit außerdem 160 Mal in den verbotenen Luftraum eingedrungen. Die Flugzeuge der USA und Großbritanniens richteten ihre Waffen niemals auf die Zivilbevölkerung und zivile Einrichtungen, betonte das Zentralkommando.

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