Dresden nicht betroffen
Kurzarbeit bei Infineon in Bayern

Der angeschlagene Chip-Hersteller Infineon plant zunächst nur für die Beschäftigten in den bayerischen Produktionsstätten Kurzarbeit.

dpa MÜNCHEN. Der Standort Dresden mit mehr als 3 000 Mitarbeitern sei vorerst nicht betroffen, sagte eine Sprecherin am Montag in München. In den Werken in München und Regensburg beschäftige Infineon rund 4 300 Mitarbeiter. Wie viele von ihnen voraussichtlich ab Oktober in Kurzarbeit gehen sollen, stehe bislang noch nicht fest.

Derzeit liege die Auslastung in den beiden Werken nur bei 20 %. "Wir sehen uns daher zu diesem Schritt gezwungen", sagte die Sprecherin. Damit bestätigte sie einen Bericht des "Münchner Merkur" vom Wochenende. Nach einem dreistelligen Millionenverlust hatte Infineon bereits angekündigt, rund 5 000 Arbeitsplätze im In- und Ausland zu streichen. Von dieser Zahl gehe Infineon noch immer aus, sagte die Sprecherin.

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