Dresdner Bank: Sicherheit hat ihren Preis in relativ niedriger Rendite
Rentenwerte sind Stabilisator im Wertpapierdepot

Die unruhigen Aktienmärkte bringen bei vielen Anlegern die Sicherheitsaspekte wieder ins Blickfeld. Die Dresdner Bank weist in der jüngsten Ausgabe ihres Kundenmagazins "Finanzspektrum" daraufhin, dass das vergangene Jahr daran erinnerte "dass es auch Zeiten gibt, in denen sich Rentenwerte besser entwickeln als Aktien". Deshalb gebühre den Rentenwerten als klassischem Stabilisator eines Wertpapierdepots die Rolle eines Kerninstruments.

ap FRANKFURT/MAIN. "Dem Sicherheitszweck dieser Anlageform folgend sollten hier Anleihen erstklassiger Emittenten den Schwerpunkt bilden, deren Bonitätsrisiko minimal ist." Die Sicherheit habe aber natürlich ihren Preis - in Form der relativ niedrigen Rendite. "Wer mehr aus seinem Rentendepot 'herausholen' möchte, kann entweder über eine entsprechende Laufzeitauswahl 'Wetten' auf den Zinstrend eingehen, um zusätzlich Kursgewinne zu erzielen. Oder er kann bei einem Teil seines Investments Abstriche an der Bonität des Emittenten machen, was ihm mit einem höheren Renditeversprechen vergütet wird."

Den Anlegern sollte aber klar sein, weshalb eine Unternehmensanleihe eine höhere Rendite als etwa eine Bundesanleihe abwerfe: "Der Löwenanteil des Zinsvorteils ist die so genannte Bonitätsprämie, mit der den Investoren das Risiko entgolten wird, dass der Emittent eines Tages die Anleihe möglicherweise nicht mehr vertragsgemäß zurückzahlen kann."

Die Höhe dieser Bonitätsprämie sei naturgemäß von der Qualität des Schuldners abhängig: "Je unsicherer der Schuldner, desto höher der vom Markt geforderte Risikoaufschlag. Die Anleger müssen also entscheiden, welches Risiko sie zu tragen bereit sind."

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