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Dresdner Bank: Trotz Ölpreis fortgesetzte Erholung - aber gedämpft in 2005

Trotz des hohen Ölpreises erwarten die Volkswirte der Dresdner Bank eine anhaltende Konjunkturerholung in Deutschland.

dpa-afx FRANKFURT. Trotz des hohen Ölpreises erwarten die Volkswirte der Dresdner Bank eine anhaltende Konjunkturerholung in Deutschland. "Aber auch der von der Dresdner Bank erwartete Rückgang des Ölpreises bis zum Jahresende werde eine Konjunkturdämpfung im kommenden Jahr nicht verhindern können", sagte der Chefvolkswirt der Allianz Group und Dresdner Bank, Michael Heise, am Dienstag in Frankfurt.

Die Dresdner Bank erwartet im laufenden Jahr ein Wirtschaftswachstum von 2,0 Prozent und im kommenden Jahr von 1,5 Prozent. Dieser Prognose liege ein Rückgang des Ölpreises bis Jahresende unter die Marke von 40 Dollar und für 2005 ein Jahresdurchschnittswert von 35 Dollar zu Grunde. Am Dienstag wurde Rohöl der Nordseesorte Brent in London noch mit über 51 Dollar gehandelt.

Ein anhaltend hoher Ölpreis könnte das Wirtschaftswachstum in Deutschland aber zum Erliegen bringen. "Wenn der Ölpreis ein halbes Jahr lang bei über 50 Dollar pro Barrel bleibt, werden wir ein ziemlich schwaches, stagnierendes erstes Halbjahr erleben", sagte Heise. Er widersprach damit auch der optimistischen Einschätzung der Europäischen Zentralbank (EZB).

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