Archiv
Dresdner Bank verbessert Quartalsergebnis - Zweitgrößte Bank

Die Dresdner Bank hat ihren Gewinn im zweiten Quartal 2004 weiter gesteigert. Das operative Ergebnis verbesserte sich sowohl gegenüber dem Vorjahreszeitraum (minus 40 Mio Euro) als auch im Vergleich zum Vorquartal (187 Mio Euro) auf 235 Mill. €, teilte die zum Allianz-Konzern gehörende Bank am Dienstag in Frankfurt mit. Im ersten Halbjahr erzielte sie einen Nettogewinn von 336 Mill. € (Januar bis Juli 2003: 25 Mio Euro).

dpa-afx FRANKFURT. Die Dresdner Bank hat ihren Gewinn im zweiten Quartal 2004 weiter gesteigert. Das operative Ergebnis verbesserte sich sowohl gegenüber dem Vorjahreszeitraum (minus 40 Mio Euro) als auch im Vergleich zum Vorquartal (187 Mio Euro) auf 235 Mill. ?, teilte die zum Allianz-Konzern gehörende Bank am Dienstag in Frankfurt mit. Im ersten Halbjahr erzielte sie einen Nettogewinn von 336 Mill. ? (Januar bis Juli 2003: 25 Mio Euro).

Gemessen an der Bilanzsumme eroberte sich die Dresdner Bank die Position als zweitgrößte deutsche Bank. An dem Ziel eines ausgeglichenes Nettoergebnisses unter Ausklammerung von Umstrukturierungskosten für das Gesamtjahr 2004 hält die Bank fest.

'WIR Sind AUF Kurs'

"In einem wirtschaftlich nach wie vor schwierigen Umfeld hat es die Dresdner Bank geschafft, auch im zweiten Quartal an die positive Entwicklung der ersten drei Monate anzuknüpfen", sagte Vorstandschef Herbert Walter. "Wir sind auf Kurs. Die Restrukturierung ist weit gediehen, die Neuausrichtung läuft." Alle Segmente seien profitabel.

Die Erträge aus dem eigentlichen Bankgeschäft waren von Januar bis Juli im Jahresvergleich um neun Prozent rückläufig. Das operative Ergebnis verachtfachte sich auf 422 Mill. ?. Der Zinsüberschuss ging wegen des gezielten Abbaus von Geschäften um 15 % auf 1,102 Mrd. ? zurück, der Provisionsüberschuss blieb in etwa konstant bei 1,370 Mrd. ?.

Risikovorsorge Gesunken

Die Risikovorsorge für Problemkredite wurde im ersten Halbjahr weiter zurückgefahren auf 217 Mill. ? (2003: 699 Mio Euro). Das Handelsergebnis lag mit 909 Mill. ? um 16 % unter dem hohen Wert des Vorjahreszeitraums. Mit einer Bilanzsumme von 556,8 Mrd. ? überflügelte die Dresdner Bank per Ende Juni den Konkurrenten Hypovereinsbank (469,4 Mrd. ?) als zweitgrößtes deutsches Kreditinstitut. Auf Platz eins steht die Deutsche Bank .

Die Eigenkapitalrendite nach Steuern verbesserte sich von 4,9 % im ersten Quartal auf 5,8 % und beträgt damit für das erste Halbjahr 5,3 %. Das Ziel für 2005 liegt bei knapp 8,9 %, der Höhe der Kapitalkosten. Mittelfristig wird ein Wert von 15 % angestrebt, sagte Walter.

Sparmassnahmen

Verantwortlich für die bisher erreichte Verbesserung sind vor allem drastische Sparmaßnahmen: Von den Kostensenkungen in Höhe von einer Milliarde Euro, die bis Ende 2005 angepeilt sind, wurden bereits rund 70 % realisiert.

Die Zahl der Mitarbeiter, die 2001 die Höchstzahl von 47 300 erreicht hatte, sank inzwischen auf 32 300. Vom jüngsten Stellenabbau (4 700 Jobs) wurde ebenfalls bereits rund 70 % umgesetzt, ohne auf Entlassungen zurückzugreifen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%