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Dresdner Bank will im Privatkundengeschäft überdurchschnittlich wachsen

In den kommenden Jahren will die zur Allianz-Gruppe gehörende Dresdner Bank im Privatkundengeschäft stärker zulegen als der Marktdurchschnitt von vier bis fünf Prozent.

dpa-afx BERLIN. In den kommenden Jahren will die zur Allianz-Gruppe gehörende Dresdner Bank im Privatkundengeschäft stärker zulegen als der Marktdurchschnitt von vier bis fünf Prozent. "Wir wollen stärker wachsen als der Markt", sagte Vorstandsmitglied Andreas Georgi der Tageszeitung "Die Welt" (Montagausgabe). Für das anvisierte Ziel plane die Dresdner Bank keine Übernahme. "Wir wollen organisch wachsen", sagte Georgi.

Außerdem seien die Preise für mögliche Übernahmekandidaten derzeit zu hoch. Ausländische Interessenten würden bei Bieterverfahren für Institute aus dem Bereich "Private Banking" die Preise in die Höhe treiben, sagte Georgi, der bei der Dresdner Bank für die Betreuung von rund 250 000 vermögenden Privatkunden und für 100 000 Geschäftskunden verantwortlich ist.

Der Verkauf der Dresdner Bank Lateinamerika solle in einigen Monaten "über die Bühne gegangen sein", sagte Georgi weiter. Mögliche Käufer seien Banken, die in Nordamerika bereits stark vertreten seien und nun ihr Südamerika-Geschäft steigern wollen. Zum Verkaufspreis wollte George keine Angaben machen.

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