Dresdner-Spitze macht Zugeständnisse an Allianz
Streichkonzert bei Dresdner Kleinwort Wasserstein

Allianz und Dresdner Bank wollen im Investment-Banking massiv Personal abbauen. Wie das Handelsblatt aus Finanzkreisen erfuhr, werden weltweit bei Dresdner Kleinwort Wasserstein (DKW) mehr als 1 000 Mitarbeiter entlassen.

LONDON/FRANKFURT. Die Aktivitäten in Asien sollen weitestgehend eingestellt werden. Auch in den USA ist ein Personalabbau geplant. Federn lassen soll dabei vor allem die auf die Fusions- und Übernahmeberatung spezialisierte Wasserstein Perella.

Die Entlassungen werden in Finanzkreisen als Zugeständnis von Dresdner-Chef Bernd Fahrholz und DKW-Chef Leonhard Fischer an den Allianz-Vorstandsvorsitzenden, Henning Schulte-Noelle, für die vollständige Integration der Investmentbank in den Versicherungskonzern gewertet. Weltweit beschäftigt DKW rund 8 500 Mitarbeiter, davon mehr als 6 000 in Europa.

Unklar ist derzeit noch die Situation für die Beschäftigten in London und Frankfurt. Allerdings gelten an diesen beiden Standorten die Arbeitsplätze als relativ sicher. Denn mit dem neuen Unternehmensbereich Corporates & Markets, der aus der Zusammenlegung des Investment-Bankings und des klassischen Firmenkundengeschäfts hervorgeht, will sich die Dresdner Bank auf Europa konzentrieren. Im Firmenkundengeschäft wird sich die Allianz-Tochter von Kreditengagements außerhalb Europas zurückziehen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%