Dritte Station der Nahost-Reise
Schröder in Jordanien

dpa BEIRUT/AMMAN. Bundeskanzler Gerhard Schröder hat am Montag seine Nahost-Reise in Jordanien fortgesetzt. Am späten Vormittag kam er im Raghadan-Palast in Amman mit König Abdullah II. zu einem Gespräch über den Konflikt von Palästinenser und Israelis zusammen. Später wollte er Mitglieder der jordanischen Regierung treffen.

Jordanien ist nach Ägypten und Libanon die dritte Station des Kanzlers im Nahen Osten. Am Vormittag war Schröder aus Beirut kommend in der jordanischen Hauptstadt Amman eingetroffen. In Beirut hatte Schröder am Morgen den libanesischen Parlamentspräsidenten Nabih Berri gesprochen.

Vermittlung Deutschlands gefordert

Berri äußerte anschließend den Wunsch Libanons nach einer Vermittlung Deutschlands im Fall von vier entführten Israelis. Drei von ihnen waren am 7. Oktober von der radikal-islamischen Hisbollah - Miliz nach Libanon verschleppt worden. Berri deutete an, dass Deutschland zu einer Vermittlung bereit sei, "aber ein solcher Standpunkt wird nicht öffentlich gemacht". Schröder selbst äußerte sich nicht.

Schröder reist noch an diesem Montag weiter nach Syrien. Am Dienstag steht Israel auf seinem Besuchsprogramm, am Mittwoch schließlich die autonomen Palästinensergebiete.

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