Dritter Olympiasieg in Folge
Schumann holt erneut Gold mit der Schnellfeuerwaffe

Ralf Schumann hat auch bei den Olympischen Spielen in Athen Gold mit der Schnellfeuerwaffe geholt. Die übrigen Medaillenplätze belegten Athleten aus Russland.

HB ATHEN. Ralf Schumann hat sich im olympischen Schnellfeuer-Finale die Goldmedaille geholt. Der 42-jährige Thüringer verwies mit 694,9 Ringen im Endkampf die Russen Sergej Poljakow und Sergej Alifirenko auf die Plätze zwei und drei. Weltrekordler Schumann hatte 1992 und 1996 Olympiagold mit der Schnellfeuerpistole gewonnen, 1988 holte er Silber bei den Spielen.

«Das ist ganz genial», freute sich Schumann. Mit dem dritten Gold habe der Suhler sein Ziel erfüllt. «Ich habe diese Disziplin 20 Jahre dominiert und wollte als dominierender Sportler abtreten.» Ab dem kommenden Jahr wird es diese Disziplin nicht mehr geben.

Für Schumann aber kein Grund aufzuhören: «Ich mache in der neuen Disziplin weiter. Die anderen sind mich noch nicht los.» Während Schumann seine fünfte Olympische Medaille feiern konnte, hatte zuvor Weltmeister Marco Spangenberg aus Oberwallmenach mit 581 Ringen überraschend das Finale der besten Sechs verpasst.

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