Drittes Kind heißt „Prinz Michael II“
Michael Jackson ist jetzt dreifacher Papa

Michael Jackson, selbst ernannter "King of Pop", ist nach eigenen Angaben wieder Vater geworden. "Jacko" stellte ein sechs Monate altes Baby bei einer Show in Las Vegas als "mein drittes Kind" vor.

HB NEW YORK. Der 43-Jährige nenne den kleinen Jungen schlicht "Nummer drei", berichtete die Zeitschrift "People" am Donnerstag. Offiziell heißt der Zuwachs auf Jacksons Neverland Ranch in Kalifornien "Prinz Michael II".

Wer die Mutter seines jüngsten Nachwuchses ist, verriet der Sänger nicht. "Nummer drei" sei nicht adoptiert, sondern "auf natürliche Weise" gezeugt, schreibt "People" unter Berufung auf ungenannte Quellen. Die ersten beiden Kinder des Popkünstlers, der fünfjährige Prinz Michael Jackson und seine vierjährige Schwester Paris Michael Jackson, stammen aus "Jackos" 1999 geschiedener Ehe mit der früheren Krankenschwester Debbie Rowe (43).

Freunde des Stars spekulieren, dass Rowe möglicherweise auch den jüngsten Jackson zur Welt gebracht haben könnte. Das ehemalige Paar sei immer noch freundschaftlich miteinander verbunden. Jackson "ist ein unglaublich guter Vater", sagte Produzent Gary Pudney der Zeitschrift. "Er selbst war sehr, sehr einsam in seiner Kindheit. Das erkläre seinen Wunsch nach Kindern zum Teil. Vor allem aber liebe Jackson Kinder über alles.

Der Sänger hatte die kleine "Nummer drei" am 30. Juli mit seinen beiden älteren Kindern zu einer Vorstellung der Dompteure "Siegfried and Roy" nach Las Vegas gebracht und dort hinter der Bühne vorgestellt. Er sei äußerst glücklich über die wachsende Familie, hieß es anschließend. Allerdings ereilt ihn das neue Vaterglück in einer beruflich und finanziell sehr schwierigen Zeit.

"People" hatte erst kürzlich berichtet, dass "Jacko" weit über seine Verhältnisse lebe und inzwischen stark verschuldet sei. Sein letztes Album "Invincible" (Unschlagbar) verkaufte sich schlecht - in den USA nur zwei Millionen Mal. Im Frühsommer attackierte er seine Plattenfirma Sony in aller Öffentlichkeit und beschuldigte Sony-Chef Tommy Mottola des Rassismus. Mottola habe ihm die angemessenen Werbemaßnahmen für sein Album versagt, meinte Jackson. Dadurch konnte "Invincible" nicht zu dem erwarteten Erfolg werden.

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