Drittgrößte US-Bankholding steigert Gewinne
Niedrige Zinsen belebten Geschäft der Bank of America

Die drittgrößte US-Bankholding, Bank of America Corp, hat im ersten Quartal von dem niedrigen Zinsniveau im Hypothekengeschäft profitiert.

reuters/vwd CHARLOTTE. Die in Charlotte im US-Bundesstaat North Carolina ansässige Bank teilte am Montag mit, der Gewinn sei auf 2,18 Milliarden Dollar (rund 2,48 Milliarden Euro) oder 1,38 Dollar je Aktie von 1,87 Milliarden Dollar oder 1,15 Dollar je Aktie im Vorjahreszeitraum gestiegen. Analysten hatten einer Umfrage von Thomson Financial/First Call zufolge mit einem Gewinn von 1,28 Dollar bis 1,38 Dollar je Aktie gerechnet, wobei der Durchschnitt bei 1,34 Dollar je Aktie lag.

Das niedrige US-Zinsniveau hat vor allem das Hypothekengeschäft der Bank belebt. Zudem haben die niedrigen Zinsen die Kosten des Instituts für eigene Kredite verringert. Dennoch sei das Ergebnis durch die Schwäche der Aktienmärkte und einen Anstieg der Kommissionen um sieben Prozent belastet worden, teilte Bank of America mit.

Nach Angaben des Finanzinstituts belastet die schwache Konjunktur nach wie vor die Bonität ihrer Kredite. Die höhere Arbeitslosigkeit habe zu einem Anstieg der nicht bedienten Darlehen an Privatpersonen geführt. Deshalb hatte die Bank of America hier im ersten Quartal um 90 Dollar höhere Abschreibungen zu verzeichnen als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

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