Drohende Zahlungsunfähigkeit
Micrologica hält Betrieb trotz drohender Insolvenz aufrecht

Die Micrologica AG hält ihren Geschäftsbetrieb trotz des beantragten Insolvenzverfahrens in vollem Umfang aufrecht. Das teilten der Vorstandsvorsitzende Andreas von Arnim und Insolvenzverwalter Berthold Brinkmann am Mittwoch in Bargteheide mit.

ddp/vwd BARGTEHEIDE . Auch Wartungs- und Serviceleistungen für Kunden würden ohne Abstriche erbracht. Die Mitarbeiter des Unternehmens erhalten den Angaben zufolge noch in der laufenden Woche Teilzahlungen ihrer ausstehenden Gehälter.

Der Softwarespezialist für Call-Center und Kommunikationstechnologien hatte am Montag als viertes Unternehmen am Neuen Markt der Frankfurter Wertpapierbörse einen Insolvenzantrag gestellt. Grund ist die drohende Zahlungsunfähigkeit des Unternehmens, nachdem ein Privatinvestor eine Kreditlinie über zwei Mill. Euro gekündigt hatte. Derzeit sucht der Vorstand nach neuen Investoren. Im vergangenen Jahr verbuchte das Unternehmen einen Umsatzrückgang um fast 40 % auf 11,4 Mill. Euro. Der Verlust stieg gleichzeitig von 4,2 auf 12,8 Mill. Euro. Allerdings stellte Micrologica vor zwei Wochen für den Herbst dieses Jahres schwarze Zahlen in Aussicht.

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