Drohender Irak-Krieg hebt Öl-Preis
Opec-Öl vor Ministertreffen deutlich teurer

Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist wenige Tage vor deren Ministertreffen deutlich nach oben geschnellt.

dpa WIEN. Ein Barrel (159 Liter) habe in der vergangenen Woche im Schnitt 27,52 $ gekostet und war damit gleich um 0,98 $ teurer als in der Woche davor, berichtete das Opec-Sekretariat am Montag in Wien.

Im August hatten für diese Menge 25,99 $, im vergangenen Jahr durchschnittlich sogar nur 23,12 $ gezahlt werden müssen. Als Grund für die Preissteigerung gilt die Angst vor einem militärischen Konflikt zwischen den USA und dem Opec-Mitglied Irak. Der Ölpreis bewegt sich vorerst jedoch immer noch innerhalb des vom Kartell angestrebten Richtpreises zwischen 22 und 28 $.

Die Opec-Erdölminister treffen sich am 19. September im japanischen Osaka, um über Fördermengen und Preise zu beraten. Während große Mitgliedsländer wie Saudi-Arabien angeblich den Öl-Hahn weiter öffnen wollen, sollen die meisten Opec-Staaten mit dem aktuellen Preisniveau zufrieden sein und die aktuelle Fördermenge von 21,7 Mill. Barrel am Tag nicht antasten wollen.

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