Druckmaschinenhersteller skeptisch für 2003
Koenig & Bauer gerät unter Druck

Der weltweit drittgrößte Druckmaschinenhersteller Koenig & Bauer hat 2002 trotz eines Umsatzrekords einen Gewinneinbruch hinnehmen müssen.

Reuters FRANKFURT. Das Ergebnis vor Steuern sei um 30,7 % auf 43,2 Mill. ? gesunken, teilte das Würzburger Unternehmen am Donnerstag bei der Bilanz-Pressekonferenz in Frankfurt mit. Koenig & Bauer hat damit das anvisierte Ergebnisziel von 50 Mill. ? auf Grund der Konjunkturflaute verfehlt. Der Umsatz stieg indes um 3,8 % auf einen Rekordwert von 1,353 Mrd. ?. Damit konnte Koenig & Bauer die eigene Prognose um gut 100 Mill. ? übertreffen.

Auf Grund der anhaltenden Investitionszurückhaltung hält Koenig & Bauer aber einen Rückgang des Konzernumsatzes im laufenden Geschäftsjahr von rund zehn Prozent für wahrscheinlich. Ziel sei es, auch im laufenden Geschäftsjahr auf Konzernebene ein positives operatives Ergebnis zu erwirtschaften. Nach den enttäuschten Hoffnungen des Vorjahres erwarte man auch angesichts der noch nicht vorhersehbaren Auswirkungen des Irak-Krieges keine schnelle Rückkehr der Weltwirtschaft zu höheren Wachstumsraten.

Mit 1,084 Mrd. ? habe der Auftragseingang um 9,5 % unter dem Vorjahreswert gelegen, teilte das im MDax notierte Unternehmen weiter mit. Der Auftragsbestand zum Jahresende 2002 sei mit 832,9 Mill. ? um 24,4 % niedriger als im Vorjahr ausgefallen. Der Jahresüberschuss fiel um 29,8 % auf 28,1 Mill. ?. Die Aktie notierte im Vormittagshandel zwei Prozent tiefer bei 11,49 ?.

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