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DSGV-Gremien wollen Weiterentwicklung des Sicherungssystems der Sparkassen-Finanzgruppe

Die Gremien des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV) haben sich am 29. und 30.09.2003 in ...

Die Gremien des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV) haben sich am 29. und 30.09.2003 in allen grundsätzlichen Fragen der Weiterentwicklung des gemeinsamen Sicherungssystems der Sparkassen-Finanzgruppe verständigt. Damit sind die Voraussetzungen geschaffen worden, um noch in diesem Jahr in der dafür zuständigen Mitgliederversammlung des DSGV die notwendigen Satzungsänderungen beschließen zu können. Mit der Weiterentwicklung des Sicherungssystems könne man die Sicherheit für alle Institute der Sparkassen-Finanzgruppe und deren Kunden weiter erhöhen. Das gelte auch angesichts des Wegfalls von Anstaltslast und Gewährträgerhaftung im Jahre 2005, sagte DSGV-Präsident Dr. Dietrich H. Hoppenstedt. Nach den Gremiensitzungen der Verbandsvorsteher (regionale Sparkassenpräsidenten), der GZ-Leiter (Vorstandsvorsitzende der Landesbanken) und der Landesobleute der Sparkassenvorstände seien die Grundlagen dafür geschaffen worden, ein für die gesamte Finanzgruppe schwieriges Thema in einem breiten Konsens zu lösen und die Gruppe zukunftsfähig aufzustellen.

Die Sparkassen-Finanzgruppe will am solidarischen Haftungsverbund von Sparkassen, Landesbanken und Landesbausparkassen festhalten, der aus elf regionalen Sparkassenstützungsfonds, der Sicherungsreserve der Landesbanken und dem Sicherungsfonds der Landesbausparkassen besteht. Durch die Verknüpfung der Fonds steht im Bedarfsfall das gesamte Sicherungsvolumen der Sparkassen-Finanzgruppe zur Verfügung. Die Verantwortung der Sparkassen, Landesbanken und Landesbausparkassen innerhalb ihrer jeweiligen Gruppe soll im Rahmen des bestehenden Systems durch zusätzliche Haftungsmittel erhöht werden. Hierfür sollen sowohl die Barmittel als auch die Nachschusspflichten aufgestockt werden.

Die zusätzlichen Pflichten zur Mittellaufbringung werden dazu führen, dass sich das Haftungsvolumen deutlich erhöhen wird. Dadurch kann auch künftig der Bestand aller Institute der Gruppe im Krisenfall abgesichert werden. Über entsprechende Stützungsmaßnahmen wird jeweils im Einzelfall entschieden. Die Anleger bleiben umfassend gegen den Verlust ihrer Einlagen geschützt.

Um eine verbesserte Risikoprävention zu erreichen, soll das Risikomonitoring bei Landesbanken und Sparkassen ausgebaut und durch einen Transparenzausschuss kontrolliert werden.

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