DSL-Preise: Zwischenruf: Hilfreicher Telekom-Regulierer

DSL-Preise
Zwischenruf: Hilfreicher Telekom-Regulierer

Der Deutschen Telekom kann nichts Besseres passieren, als dass Regulierer Matthias Kurth ihr höhere Preise für den flotten DSL-Internetzugang vorschreibt. Jede Erhöhung der Einnahmen hilft, ihre tiefroten Zahlen zu mildern.

dri BERLIN. Auch der Zeitpunkt ist günstig: Die Telekom beherrscht schon 95 Prozent des neuen Markts. Denn die DSL-Einführung ist ihr gelungen, wenn auch zu Preisen, die laut Kurth teilweise unter den Kosten liegen und damit wettbewerbswidrig sind.

Mit jedem neuen Kunden, der zu diesen Preisen bedient wird, steigt der Verlust der Telekom. Doch mit Verweis auf Kurth kann sie Preiserhöhungen nun leicht rechtfertigen. Zudem nützt ihr jeder Image-Verlust des Regulierers in der anstehenden politischen Diskussion über die Neuordnung der Regulierung. Mit den ab Mai leicht erhöhten Preisen wird Kurth nicht zufrieden sein können: Nach den Kosten-Berechnungen seiner Behörde müssten die DSL-Preise um ein Drittel erhöht werden.

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