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DSW: Lufthansa soll bei Cockpit Schadenersatz geltend machen

Die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) hat die Lufthansa aufgefordert, Schadensersatzansprüche gegen die Pilotenvereinigung Cockpit geltend zu machen.

ap DÜSSELDORF. Da der bisherige Arbeitskampf dem Unternehmen Schaden in zweistelliger Millionenhöhe zugefügt habe, mahnte Hauptgeschäftsführer Ulrich Hocker am Freitag die Wahrung der Aktionärsinteressen an. Es bestehe zudem die Gefahr, dass sich der Lufthansa-Vorstand zu übermäßigen Tarifzugeständnissen drängen lasse.

Hocker erklärte, nach neuesten Informationen lägen die Forderungen der Tarifparteien nicht weit auseinander. Es habe ein Angebot über Vergütungserhöhungen von insgesamt 27 Prozent gegeben. Vor diesem Hintergrund sei ein Arbeitskampf unangemessen, mit dem eine Erhöhung um mehr als 30 Prozent untermauert werden solle. Neben dem materiellen Schaden habe die Lufthansa aber auch einen Imageschaden erlitten, von dem insbesondere Wettbewerber auf Dauer profitieren würden. Die DSW appellierte an den Lufthansa-Vorstand, weitere Ergebnisbelastungen zu verhindern und den bisher eingetretenen Schaden geltend zu machen.

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