Duell wieder offen
„Mavs" sind wieder zurück im Spiel

Die Dallas Mavericks haben ohne ihren verletzten deutschen Nationalspieler Dirk Nowitzki in der Nacht zum Mittwoch in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga (NBA) ihr zweites Playoff-Finalspiel der Western Conference gewonnen. Nach einer sensationellen Aufholjagd siegten die Gäste bei den San Antonio Spurs mit 103:91.

dpa/sid SAN ANTONIO. Die Korbjäger der Dallas Mavericks sind schon eine eigen Marke. Mal verspielen sie am Ende einer Partie komfortable Vorsprünge, mal reißen sie noch ein aussichtsloses Spiel rum - wie in der vergangenen Nacht in San Antonio. Dallas, das erneut ohne den angeschlagenen Dirk Nowitzki auflaufen musste, hatte Mitte des zweiten Viertels bereits mit 29:48 zurückgelegen. Doch in der Schlussphase drehte das Team von Don Nelson auf und feierte einen unglaubliches Comeback. 7:34 Minuten vor Spielende gingen die Mavericks mit 85:84 erstmals in Führung, die sie nicht mehr abgaben. Beste Werfer waren Michael Finley (Mavericks) mit 31 und Tim Duncan (Spurs) mit 23 Punkten.

In der ersten Halbzeit sah es fast so aus, als hätten die Mavericks sich breits mit ihrem Ausscheiden abgefunden. Mit einem 58:47-Vorsprung gingen die Spurs in die Kabine, ehe Superstar Tim Duncan 23 Punkte, 15 Rebounds) Anfang des dritten Viertels sogar auf 66:49 erhöhte. Doch dann weckte Michael Finley seine Farben auf. Mit einem verwandelten Dreier läutete er den Endspurt der "Mavs" ein. 15 seiner 31 Zähler markierte Finley im dritten Spielabschnitt. Dazu fingen die Mavericks nun auch an zu decken. Duncan wurde kalt gestellt, so dass andere bei den Spurs Verantwortung übernehmen musste - jedoch ohne Erfolg.

Ein weiter Faktor für den Erfolg der Gäste aus Dallas war einmal mehr deren Freiwurfquote. 23 Mal standen Mavericks-Akteure am der Linie, 23 Mal senkte sich der Ball in den Korb - perfekt.

Durch den Erfolg verkürzte Dallas in der Serie "best of seven" auf 2:3. Im sechsten Duell am Donnerstag haben die Mavericks wieder Heimrecht. Der Gewinner trifft im NBA-Endspiel auf die New Jersey Nets. Sie hatten die Detroit Pistons mit 4:0 ausgeschaltet.

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