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Dürr übernimmt Lackierverfahren RoDip von ABB

Ebenfalls zum 1. Januar habe Dürr von ABB das Entwicklungszentrum für Rodip in Butzbach bei Frankfurt übernommen, teilte der Technologiekonzern mit.

Reuters FRANKFURT. Die Dürr AG hat nach eigenen Angaben mit Wirkung zum 1. Januar 2001 eine weltweite Lizenz für das patentierte Lackierverfahren Rodip von ABB erworben. Ebenfalls zum 1. Januar habe Dürr von ABB das Entwicklungszentrum für Rodip in Butzbach bei Frankfurt übernommen, teilte der Technologiekonzern am Dienstag in einer Pflichtveröffentlichung mit. Die Zustimmung des Bundeskartellamts liege vor. Das Rodip-Verfahren dient den Angaben zufolge der Großserien-Tauchlackierung von Fahrzeugkarossen. Dürr übernehme unter anderem das bestehende Rodip-Geschäft und wolle die weitere Entwicklung und Vermarktung vorantreiben.

Die Vergabe von Lizenzen an weitere Systemanbieter ist den Angaben zufolge vorgesehen. Für Japan besitze Dürr eine exklusive Rodip-Lizenz. Die Unternehmenseinheit in Butzbach werde unter dem Namen Dürr AIS GmbH firmieren und solle innerhalb des Geschäftsbereichs Paint Systems als Kompetenzzentrum für Rodip und dessen Weiterentwicklung sowie für die Bereiche Nutzfahrzeuge, Automobilzulieferer und allgemeine Industrie für den deutschen Markt geführt werden, teilte der Technologiekonzern weiter mit.

Für das abgelaufene Geschäftsjahr 2000 erwartet die Dürr AG nach eigenen Angaben einen Umsatz von über 1,7 Mrd. Euro sowie ein prozentuales Ergebniswachstum im zweistelligen Bereich.

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