Düsseldorf, Frankfurt und Hamburg dehnen Flächenbestand aus
Büromärkte erleiden Umsatz-Einbußen

Von den sechs deutschen Büromärkten Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart konnten im ersten Quartal 2002 nur Düsseldorf, Frankfurt und Hamburg ihren Büroflächenbestand erhöhen.

Diese Beobachtung machte der Makler-Verbund Property Partners, in dem mehrere regionale Maklerunternehmen auf Deutschland-Ebene kooperieren. Düsseldorf erreichte mit 100.000 Quadratmetern Zuwachs den Spitzenplatz. Nach dem aktuellen Gesamtbestand liegt Berlin auf Platz eins, München auf Platz zwei und Hamburg an dritter Stelle.

Bis auf Düsseldorf mussten alle anderen Städte im Vergleich zum ersten Quartal aus dem Vorjahr Umsatzeinbußen hinnehmen. Die ca. 47.500 Quadratmeter Büroflächenumsatz in Düsseldorf sind aus sicht der Makler-Unternehmen "ein gutes Omen" und dem Umsatz im vergleichbaren Zeitraum von 2001 ähnlich.

Den mit Abstand deutlichsten Einbruch verzeichnete München. Dieser Büromarkt konnte mit 118.000 Quadratmetern Umsatz im ersten Quartal 2002 ganze 157.000 Quadratmeter weniger Bürofläche umsetzen als im ersten Quartal 2001. Es folgt Frankfurt mit einem Umsatzverlust von 111.000 Quadratmetern im Vergleich zum Vorjahreszeitraum und so mit einem Büroflächenumsatz im ersten Quartal 2002 von 70.000 Quadratmetern.

Berlin mit einem Umsatz von 65.000 Quadratmetern und Hamburg mit 80.000 Quadratmetern erlebten im Vergleich zum ersten Quartal 2001 einen Verlust von 10.000 Quadratmetern. Stuttgart erzielte mit 15.000 Quadratmetern im ersten Quartal 2002 25.000 Quadratmeter weniger Umsatz als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Mieten und Leerstand

Berlin und Hamburg erreichten auch im ersten Quartal wieder ihre Spitzenmieten. Leicht unter ihren Spitzenmieten aus dem Vorjahr lagen Düsseldorf, München und Stuttgart. Allein Frankfurt erzielte eine höhere Spitzenmiete.

Berlin als Ausnahme konnte im Vergleich zum Jahresende seinen Büroflächenleerstand mit 1,1 Mill. Quadratmetern und auch seine Leerstandsrate senken. Die 100.000 Quadratmeter weniger Leerstand ließen die Rate von 6,7 auf 6,5 Prozent sinken. Stuttgart hielt seinen Leerstand bei 120.000 Quadratmetern und damit auch seine Rate von 18 Prozent stabil.

Eine leichte Steigerung im Leerstand verzeichnet Düsseldorf. 21.000 Quadratmeter mehr erhöhten den Leerstand auf 306.000 Quadratmeter. Die Leerstandsrate stieg ebenfalls leicht an.

Mit großem Abstand folgen Frankfurt, München und Hamburg. In der Mainmetropole stieg der Leerstand von 320.000 auf 425.000 Quadratmeter und die Rate um einen Prozentpunkt auf 4,1 Prozent. Die bayerische Landeshauptstadt erfuhr eine Steigerung ihres Leerstandes von 300.000 auf 446.000 Quadratmeter und ihrer Rate von 1,8 auf 2,6 Prozent. Hamburg musste eine fast 200.000 Quadratmeter große Steigerung seines Büroflächenleerstandes durchmachen. Die Leerstandsrate schnellte damit von 2,9 auf 4,5 Prozent.

Nicht repräsentativ

Das erste Jahresquartal sei grundsätzlich nicht als repräsentativ zu werten, schränken die Immobilien-Experten ein. Für Prognosen oder gar Tendenzen könnten die Zahlen daher nicht herangezogen werden.

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