Duhalde erwartet Zusage des IWF
Argentinischer Präsident droht mit Rücktritt

Der argentinische Präsident Eduardo Duhalde hat mit seinem Rücktritt gedroht, sollte das Parlament den vom Internationalen Währungsfonds (IWF) gestellten Bedingungen nicht zustimmen.

vwd BUENOS AIRES. "Der einzige Weg für die Regierung ist das Abkommen mit dem IWF, es gibt keinen Plan B", sagte Duhalde am Mittwoch nach Angaben eines Regierungsvertreters vor den Führern der Koalitionsparteien. "Folgen wir diesem Weg oder ich gehe." Daraufhin hätten die Abgeordneten dem Präsidenten ihre Unterstützung zugesichert.

Die Zustimmung des Senats zur Änderung des Gesetzes über Wirtschaftsreformen - eine Voraussetzung für IWF-Gelder - steht noch aus. Wirtschaftsminister Roberto Lavagna zeigte sich überzeugt, dass Argentinien im kommenden Monat ein Abkommen für die Freigabe von Hilfsgeldern vereinbaren werde. Alles laufe nach Plan, sagte Lavagna nach einem Treffen mit Vertretern des IWF in Washington. Argentinien hofft auf neun Miiliarden Dollar vom IWF. Die Finanzorganisation hatte die Gelder im Dezember eingefroren, nachdem Argentinien den Schuldendienst auf einen Teil seiner Verbindlichkeiten einstellte.

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