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Duisenberg: EZB weiter gegen Aufweichung des Stabilitätspakts

Die Europäische Zentralbank (EZB) und auch die Staaten der Euro-Zone haben nach Worten von EZB-Präsident Wim Duisenberg ihre Haltung zum Stabilitätspakt der EU nicht geändert und lehnen weiter jede Aufweichung der Kritierien ab.

Reuters FRANKFURT. "Es gibt keine Änderung der Einstellung in diesem Zusammenhang - weder von uns noch von den Mitgliedstaaten der Währungsunion", sagte Duisenberg am Freitag bei einem Bankenkongress in Frankfurt. Damit dementierte er einen entsprechenden Bericht der "Financial Times" von dieser Woche. Nach den Regeln des Stabilitätspakts müssen die Länder der Euro-Zone mittelfristig ausgeglichene Haushalte oder Überschüsse anstreben. Die Länder haben einen Zeitplan mit Defizitzielen auf dem Weg dorthin beschlossen.

Die EU-Kommission erwartet, dass Deutschland sich in diesem und im nächsten Jahr stark der Marke einer Defizitquote von drei Prozent annähert.

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