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DuPont: Hoher Erlös für Pharmasparte erwartet

Der Chemiekonzern, der im Begriff ist seine Pharmasparte abzustoßen, dürfte dafür einen weitaus höheren Verkaufserlös einstreichen als erwartet. Man vermutet, dass afu dem Preisschild bis zu acht Milliarden Dollar stehen werden.

Laut Wall Street Journal sitzen neben Novartis auch Bayer und Bristol-Myers am Verhandlungstisch. Eine Entscheidung könnte noch in dieser Woche anstehen. DuPont erzielte im vergangenen Jahr mit der Sparte einen Umsatz von rund 1,5 Milliarden Dollar. Im Vergleich zum Vorjahr fiel der Umsatz damit um neun Prozent. Die Entscheidung den Bereich zu verkaufen, hängt vor allem mit der Größe zusammen. DuPont habe in dem Bereich nicht die kritische Masse, um auf Dauer wettbewerbsfähig zu sein, so der Konzern. Pharmakonzerne, die unter dem Auslaufen von Patenten leiden, könnten ihre Wettbewerbsposition durch den Zukauf erheblich verbessern. Schliesslich befinden sich bei DuPont zur Zeit 21 Medikamente in der Produkt-Pipeline und warten auf ihre Zulassung. Das Brokerhaus Lehman Brothers senkt die Gewinnaussichten von DuPont dennoch und stuft den Wert weiterhin mit "halten" ein.

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