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Durch Fusion von MTV und Viva keine Arbeistplätze gefährdet - Neuausrichtung

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der US-Konzern Viacom siehtdurch die Übernahme der Kölner Viva Media AG vorerst keineArbeitsplätze gefährdet. Die Neustrukturierung der Sender biete für dieMitarbeiter vielfältige Möglichkeiten, sagte die Geschäftsführerin von MTVCentral & Emerging Marktes, Catherine Mühlemann am Freitag auf einerPressekonferenz in Frankfurt. Die Mitarbeiter könnten optimistisch sein.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der US-Konzern Viacom siehtdurch die Übernahme der Kölner Viva Media AG vorerst keineArbeitsplätze gefährdet. Die Neustrukturierung der Sender biete für dieMitarbeiter vielfältige Möglichkeiten, sagte die Geschäftsführerin von MTVCentral & Emerging Marktes, Catherine Mühlemann am Freitag auf einerPressekonferenz in Frankfurt. Die Mitarbeiter könnten optimistisch sein.

Auch die beiden Standorte in Berlin (Zentrale von MTV) und Köln (Zentralevon Viva) blieben erhalten. Mühlemann wird zusammen mit dem Vorstandschef derViva Media AG, Dieter Gorny, die zusammengeführten Geschäfte leiten.

BERATUNGEN

Über die Gestaltung der Sender und die Integration werde in den kommendenWochen beraten, sagte die Managerin weiter. In den USA gebe es bei MTV neben denMusikkanälen auch Kanäle in denen Kinderprogramme oder Comedy-Inhalte Platzfänden. Erst vor kurzem hatte MTV zudem die Gründung eines eigenen Senders fürSchwule und Lesben angekündigt. "Es gibt viele Ideen, aber wir werden nichteinfach nur ein Produkt importieren, sondern eine neue lokale Marke schaffen",sagte Mühlemann.

Das verschmolzene Unternehmen kommt insgesamt in Deutschland auf vierSender: MTV, MTV2 Pop, VIVA und VIVA Plus. Sie sehe Platz für zwei bis dreiMusikkanäle auf dem Markt, betonte Mühlemann. An der TV-ProduktionsfirmaBrainpool, die zur Viva Media AG gehört, werde festgehalten. "Brainpool ist einRiesen-Asset und wird Teil des Unternehmens sein."

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