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Nach Bierkonsum: Schwedische Schwimmer müssen heim

Fünf schwedische Schwimmer müssen nach einem Ausflug zu den olympischen Tenniskollegen die vorzeitige Heimreise aus Peking antreten. Sie saßen biertrinkend auf der Tribüne und feuerten ihre Landsleute beim Doppel-Finale an.

Fünf schwedische Schwimmer haben sich mit einem alkoholgeschwängerten Ausflug zum Tennis großen Ärger eingehandelt. Stefan Nystrand, Petter Stymne, Simon Sjödin, Christoffer Wikström und Marcus Piehl saßen am Samstagabend biertrinkend auf der Tribüne beim olympischen Tennisturnier, um ihre Landsleute Simon Aspelin und Thomas Johansson beim Doppel-Finale anzufeuern. Als ein Funktionär das Quintett entdeckte, schickte er es kurzerhand nach Hause.

"Das ist völlig inakzeptabel", sagte "Rausschmeißer" Glenn Östh, Sportchef des Nationalen Olympischen Komitees von Schweden SOK, über das Verhalten von Nystrand Das SOK störte sich vor allem daran, dass die Sportler ihre Olympiatrikots trugen, während sie sich das ein oder andere Bier genehmigten.

Außerdem saß das schwedische Königspaar nur wenige Meter von den trinkenden Athleten entfernt. "Ich denke, dass wir uns nichts haben zuschulden kommen lassen. Wir haben nur das Spiel geschaut und Spaß gehabt", sagte Nystrand. Der Medaillenkandidat war wie seine vier Mittrinker in Peking leer ausgegangen. Die schwedische Presse hatte danach von einem "Schwimm-Fiasko" berichtet.

© SID

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