Durchsetzbarkeit fraglich
Opel-Händler kürzen Kunden die Rabatte

Die Opel-Händler in Deutschland gehen davon aus, dass sie wegen der von der Adam Opel AG geplanten geringeren Margen künftig ihre Rabatte senken müssen. Höhere Preise für die Käufer wären die Folge, sagte der Vorstandssprecher des Verbandes Deutscher Opel-Händler (VDOH), Hans-Joachim Flohr, am Dienstag in Mainz.

HB/dpa MAINZ. Wenn die Margen wie geplant sinken, würden die Händler beim Verkauf eines durchschnittlichen Opel-Modells rund 150 bis 450 ? weniger verdienen. Die Händler wären deshalb gezwungen, geringere Rabatte zu gewähren. "Die Frage ist aber, ob wir niedrige Nachlässe durchsetzen können", sagte VDOH-Sprecher Flohr.

Hintergrund der geplanten Margen-Senkung ist die im Oktober in Kraft tretende europäischen Gruppen-Freistellungsverordnung (GVO), die für mehr Konkurrenz in der Branche sorgen soll. Die Verträge mit den Händlern müssen bis dahin neu geschlossen werden. Bei der VDOH- Mitgliederversammlung in Mainz wurden Flohr und zehn weitere Opel-Händler für zwei Jahre zum Vorstand des Verbandes gewählt. In Mainz waren rund 350 der bundesweit mehr als 700 Händler vertreten.

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