DZ Bank geht an den Start
Fusion von DG Bank und GZ-Bank ist perfekt

Im deutschen Kreditgewerbe entsteht ein neuer genossenschaftlicher Bankriese. Nach dem Aufsichtsrat der DG Bank hat nun auch das Kontrollgremium der GZ-Bank am Dienstag der geplanten Fusion beider Frankfurter Geldhäuser zugestimmt.

dpa-afx FRANKFURT. Die neue DZ Bank AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank soll neben der Funktion als Zentralbank ihre Schwerpunkte auf den Geschäftsfeldern Mittelstand und Investment-Banking haben. Die Düsseldorfer WGZ Bank, die dritte Zentralbank der Kreditgenossen in Nordrhein-Westfalen, will dagegen selbstständig bleiben.

Der Zeitplan und die Schritte auf dem Weg zur Verschmelzung seien festgezurrt, hieß es in einer Mitteilung der GZ-Bank. Details wurden aber noch nicht genannt. Bereits vor dem Zusammenschluss hatten sich die Aufsichtsräte beider Häuser auf die Führungsmannschaft des neuen genossenschaftlichen Kreditinstituts geeinigt. Vorstandsvorsitzender wird der bisherige GZ-Bank-Chef Ulrich Brixner. Sein Vize wird DG Bank-Vorstandsmitglied Uwe Flach. Der bisherige DG Bank-Chef Bernd Thiemann hatte mit seinem Rücktritt den Weg für die umstrittene Fusion frei gemacht.

Fusionspläne sorgen für Missmut bei Mitarbeitern

In der Belegschaften sorgten die Fusionspläne bereits seit Wochen für Unruhe. Diesen Ängsten trat die Führung der GZ-Bank am Dienstag entgegen. Meldungen über mögliche Entlassungen seien Spekulationen. "Insbesondere sind Berichte über einen massiven Personalabbau derzeit unzutreffend." Ziel der Fusion sei allerdings, Kostensynergien zu heben und zusätzliche Ertragspotenziale zu erschließen. DG Bank- Aufsichtsratschef Christopher Pleister sprach von möglichen Einsparungen in dreistelliger Millionenhöhe. Beide Häuser beschäftigen in der AG zusammen 5 200 Menschen. Die DG Bank stellt dabei mit rund 4 000 Angestellten den Löwenanteil.

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