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DZ Bank weiter optimistisch für chinesische Wirtschaft

Trotz einiger Überhitzungstendenzen und mancher Fehlentwicklung ist die DZ Bank weiter optimistisch für die chinesische Wirtschaft eingestellt. Auch wenn das wirtschaftspolitische Vorgehen der Volksrepublik "ungewöhnlich wirkt", sei es dennoch als Erfolg versprechend einzustufen, hieß es in einer am Dienstag veröffentlichten Studie. Die konjunkturelle Entwicklung in den Frühjahrs- und Sommermonaten lasse vermuten, dass die Regierung in Peking erste Erfolge ihrer restriktiven Wirtschaftspolitik verzeichnen könne.

dpa-afx FRANKFURT. Trotz einiger Überhitzungstendenzen und mancher Fehlentwicklung ist die DZ Bank weiter optimistisch für die chinesische Wirtschaft eingestellt. Auch wenn das wirtschaftspolitische Vorgehen der Volksrepublik "ungewöhnlich wirkt", sei es dennoch als Erfolg versprechend einzustufen, hieß es in einer am Dienstag veröffentlichten Studie. Die konjunkturelle Entwicklung in den Frühjahrs- und Sommermonaten lasse vermuten, dass die Regierung in Peking erste Erfolge ihrer restriktiven Wirtschaftspolitik verzeichnen könne.

So habe sich das Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal nicht weiter beschleunigt. Das Geldmengenwachstum sei ebenfalls etwas zurückgegangen, schreiben die Experten der DZ Bank. Die Verlangsamung zeige sich insbesondere in den von Überhitzung besonders betroffenen Bereichen Stahl und Aluminium und in der Baubranche.

Mehr ALS Genug Anzeichen FÜR Überhitzung

Anzeichen einer Überhitzung gebe es in der Volksrepublik mehr als genug. So sei das Geldmengenwachstum in letzter Zeit deutlich angestiegen, hieß es. Begleitet werde dies durch eine "spürbare Ausweitung der Kreditnachfrage". Parallel hierzu habe die Investitionstätigkeit eine ungewöhnlich hohe Quote von 40 % erreicht. Da die Unternehmensfinanzierung fast ausschließlich über den Bankensektor laufe, müssten die Finanzinstitute schon jetzt einen hohen Anteil an "faulen" Krediten abschreiben.

Zuletzt habe die chinesische Zentralbank mehrfach Empfehlungen an die Banken abgegeben. Sie sollen die Kreditvergabe eindämmen. Für Neuinvestitionen in der Stahlindustrie sei sogar ein Totalstopp verordnet worden, schreiben die Analysten.

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