E-Business-Unternehmen treten auf die Kostenbremse
Commerce One plant weitere Entlassungen

Commerce One will die Zahl seiner Arbeitnehmer um weitere 30 Prozent reduzieren. Wie das E-Business- Software-Unternehmen am Dienstagabend mitteilte, sollen 1.100 Stellen übrig bleiben.

vwd PLEASANTON. Commerce One will mit diesem Schritt ihre Kostenstrukturen weiter straffen und damit der derzeitigen Marktsituation anpassen. Im Oktober vergangenen Jahres hatte das Unternehmen, an dem die SAP AG, Walldorf, mit rund 20 Prozent beteiligt ist, bereits erklärt, die Belegschaft um 1.300 Personen - etwa 46 Prozent - zu reduzieren. Vor der Mitteilung im Oktober beschäftigte Commerce One 2.800 Arbeitnehmer.

Der Chief Financial Officer Peter Pervere rechnet für das zweite Quartal mit einem unveränderten oder leicht höheren Lizenzumsatz im Vergleich zum Vorquartal. Die Dienstleistungserlöse dürften sich auf 20 Millionen Dollar belaufen. Das Unternehmen hatte zuvor den Lizenzumsatz mit 8,4 Millionen Dollar und den mit Dienstleistungen mit 23 Millionen Dollar angegeben. Die Lizenzerlöse hätten damit unter den Erwartungen gelegen, sagte CEO Mark Hoffman. Er begründete dies mit den anhaltend schwachen IT-Investitionen. Die erwarteten Ausgaben für das laufende Jahr bezifferte der CFO mit 67 Millionen bis 70 Millionen Dollar.

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